Lageplan vom Paul-Löbe- 
Haus und Marie-Elisabeth- 
Lüders-Haus 



Abgeordneten- 
bereiche 


Bibliothek und 
zentrale 
Funktionen 


Hallen 


Innenhöfe 

Der im inneren Spreebogen gelegene Parlamentsneubau - benannt nach dem ehemaligen Reichstagspräsidenten Paul Löbe (1924-32) - fügt sich ebenso wie seine bauliche Fortsetzung auf dem nordöstlichen Spreeufer, das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, in das städtebauliche Leitkonzept vom "Band des Bundes" - 1992 konzipiert von den Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank.


Luftaufnahme des Paul-Löbe-Hauses

Entworfen und geplant wurde der zweiteilige Parlamentskomplex seit 1994 von dem Münchner Architekten Stephan Braunfels, der aus dem Realisierungswettbewerb als erster Preisträger hervorging.
 
  Das Paul-Löbe-Haus dient vorrangig der Unterbringung von Funktionsbereichen, die den Parlamentsbetrieb im nahen Reichstagsgebäude unterstützen. Hierzu zählen 510 Räume für 170 Abgeordnete, 21 Sitzungssäle für Parlamentsausschüsse und ca. 450 Büros für Ausschusssekretariate sowie Restaurants für Abgeordnete, Mitarbeiter und Besucher. Ferner wird hier die zentrale Besucher-Betreuung mit acht Seminarräumen untergebracht. Alle weiteren Service-Bereiche des Parlaments - wie Bibliothek, Anhörungssaal und wissenschaftlicher Fachdienst - beherbergt das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Die Anbindung beider Baukörper erfolgt seit Mai 2001 über eine Brücke mit je einem Steg für den öffentlichen Verkehr sowie auf der Höhe des fünften Stockwerks für die hausinterne Verbindung.
 
Marie-Elisabeth-
Lüders-Haus
und Paul-Löbe-Haus

 
Architektur und Funktion
Das Haustechnikkonzept
Das Paul-Löbe-Haus in Zahlen
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